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Am 21. Februar 2018 lädt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV e.V. (BAG-SPNV) zu ihrer Fachveranstaltung in Fulda ein. In diesem Jahr wird das Thema „Knappe Kapazitäten auf der Schiene – alles passend reguliert?“ im Mittelpunkt stehen. Dabei soll der Frage nachgegangen werden, was getan werden muss, damit eine Verlagerung von mehr Verkehr auf die Schiene tatsächlich Wirklichkeit werden kann. Welchen Regulierungsbedarf gibt es und welche Maßnahmen sind notwendig, um eine steigende Nachfrage trotz umfangreicher Bautätigkeit bedienen zu können?

 

Der Deutschland-Takt ist ein wichtiges Instrument für die Verlagerung von mehr Verkehr auf die Schiene – im Personen-, wie auch im Güterverkehr. Das war die einhellige Meinung der Redner und Teilnehmer der 13. Berliner Bahngespräche der Bundesarbeitsgemeinschaft des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV) gestern Abend in Berlin. Nach dem Scheitern der Sondierungsgespräche sei es besonders wichtig, dass der Deutschland-Takt, zu dem zwischen den Parteien Einigkeit herrsche, weiter vorangetrieben würde, so die Position der Bahnverbände. Zu der Veranstaltung waren rund 160 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gekommen, um über Chancen und Zukunft des Schienenverkehrs in Deutschland zu diskutieren.

 

Auf der Zielgerade der Jamaika-Sondierungsgespräche warnen die Verbände der Bahnbrache vor einer „Last Minute-Nummer bei den Verkehrsthemen“. In einer gemeinsamen Mitteilung erinnerte das Verbändebündnis die Verhandler daran, dass es beim Thema Bahn bereits große Gemeinsamkeiten zwischen den Parteien gebe. „Für seine Klimaschutzziele braucht Deutschland eine starke Eisenbahn, und die ist nicht ohne eine entschlossene Eisenbahnpolitik zu haben. Das steht in fast allen Parteiprogrammen und muss jetzt endlich reale Politik werden. Wir erwarten von der Sondierungsrunde heute Abend ein klares Signal, dass sich die politischen Rahmenbedingungen für die Eisenbahnen in Deutschland schnell und spürbar verbessern werden“, teilten die acht großen Verbände der Bahnbranche am Donnerstag in Berlin mit.

 

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Pressefoto Frank Zerban